Zum Inhalt springen
Wechseljahre-Wissen

Was in deinem KÃķrper gerade wirklich passiert

Die Wechseljahre sind kein Schalter, der umgelegt wird, sondern ein hormoneller Umbau Þber viele Jahre. Wenn du verstehst, was Hormone wie Östrogen und Progesteron gerade tun, ergeben Hitzewallungen, Schlafprobleme oder der Hormonbauch plÃķtzlich Sinn – und du kannst gezielt gegensteuern.
ca. 40PerimenopauseMenopausePostmenopause
● Östrogen● ProgesteronHormonverlauf, vereinfacht dargestellt
Der Ablauf

Drei Phasen, ein Umbau

Die Wechseljahre (Klimakterium) dauern oft zehn Jahre oder lÃĪnger. Wo du gerade stehst, verÃĪndert, was dein KÃķrper braucht.
  1. 1meist ab Anfang/Mitte 40

    Perimenopause

    Der Eisprung wird unregelmÃĪßiger, zuerst sinkt das Progesteron. Östrogen schwankt stark. Typisch: unregelmÃĪßige Zyklen, Schlafprobleme, Gereiztheit, erste Hitzewallungen.

  2. 2im Schnitt mit etwa 51

    Menopause

    Der Zeitpunkt der letzten Regelblutung. Er steht erst im RÞckblick fest: nach 12 Monaten ohne Periode.

  3. 3danach

    Postmenopause

    Die Hormone pendeln sich auf niedrigem Niveau ein. Jetzt zÃĪhlen Knochen, Herz, Muskeln und Stoffwechsel besonders – und hier kannst du viel bewirken.

Die Hauptrollen

Vier Hormone, die jetzt den Ton angeben

Östrogen

Wirkt auf Haut, Knochen, GefÃĪße, Gehirn und Temperaturregelung.

Schwankt erst stark, sinkt dann dauerhaft. Das kann Hitzewallungen, trockene SchleimhÃĪute und Fetteinlagerung am Bauch begÞnstigen.

Progesteron

Das ausgleichende Hormon, wirkt beruhigend und schlaffÃķrdernd.

Sinkt oft als Erstes. Folgen kÃķnnen Unruhe, schlechter Schlaf und stÃĪrkere Blutungen sein.

Testosteron

Auch bei Frauen wichtig fÞr Muskeln, Antrieb und Lust.

Nimmt mit dem Alter langsam ab. Muskelaufbau braucht jetzt gezieltes Training.

Cortisol

Das Stresshormon, nÞtzlich in Maßen.

Dauerstress verstÃĪrkt viele Beschwerden und fÃķrdert den Hormonbauch. Ausgleich ist hier echte Hormonarbeit.

Erkennst du dich wieder?

Mehr als Hitzewallungen

Hormonrezeptoren sitzen fast Þberall im KÃķrper. Deshalb sind die Beschwerden so vielfÃĪltig und werden oft nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht. Tippe an, was du kennst.
Mythen-Check

Das haben wir auch mal geglaubt

Ganzheitlich gedacht

FÞnf Stellschrauben, die du selbst drehen kannst

  • ErnÃĪhrung

    Genug Eiweiß, Ballaststoffe und stabile Blutzuckerwerte statt Verzicht und KalorienzÃĪhlen.

  • Kraft & Bewegung

    Muskeln schÞtzen Knochen und Stoffwechsel. RegelmÃĪßiges Krafttraining bringt mehr als super-toughes Cardio.

  • Schlaf

    Feste Rituale, kÞhles Schlafzimmer, weniger Alkohol am Abend: kleine Hebel mit großer Wirkung.

  • Stress & Nervensystem

    Weniger Dauerstress heißt weniger Cortisol und oft weniger Hitzewallungen und Bauchfett.

  • Ärztliche AbklÃĪrung

    Bei starken Beschwerden lohnt sich das GesprÃĪch mit deiner GynÃĪkologin, auch Þber eine Hormontherapie.

Welche Schraube ist bei dir die wichtigste?

Kostenloses ErstgesprÃĪch buchen
HÃĪufige Fragen

Was Frauen uns am hÃĪufigsten fragen

HÃĪufige erste Zeichen sind verÃĪnderte Zyklen, schlechterer Schlaf, Stimmungsschwankungen oder Hitzewallungen. Gewissheit gibt es oft erst im RÞckblick; eine ÃĪrztliche AbklÃĪrung hilft, andere Ursachen auszuschließen.

Wissen ist der erste Schritt. Der zweite ist ein GesprÃĪch.

In 30 Minuten schauen wir gemeinsam auf deine Situation und zeigen dir, wie du mit Leichtigkeit durch die Wechseljahre kommst. Kostenlos und unverbindlich.
Jetzt kostenloses ErstgesprÃĪch buchen

Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ÃĪrztliche Beratung oder Behandlung.